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A

Dekubitusprophylaxe in der Pflege

Es gibt über 100 verschiedene Dekubitusrisikofaktoren: intrinsische (z. B. Durchblutungsstörungen, Bewegungseinschränkungen) und extrinsische Faktoren (z. B. harte Unterlagen, Schläuche von Kathetern oder Drainagen). In diesem Kurs lernen Sie prophylaktische bzw. therapeutische Interventionen anzuwenden und zu beurteilen.

  • Dekubitusgefahr einschätzen
  • Individuelle Bewegung planen
  • Geeignete Hilfsmittel einsetzen
  • Betroffene schulen und beraten
  • Interdisziplinär zusammenarbeiten
  • Ergebnis beurteilen

B

Sturzprophylaxe in der Pflege

Unser statisches Gleichgewicht muss beim Sitzen und im Stand gehalten werden. Beim Laufen muss die Balance permanent reguliert werden - man spricht von einem dynamischen Gleichgewicht. In diesem Kurs lernen Sie personenbezogene, medikamentenbezogene und umgebungsbezogene Sturzrisikofaktoren einzuschätzen.

  • Sturzrisiko einschätzen
  • Betroffene informieren und schulen
  • Individuelle Maßnahmepläne erstellen
  • Koordination der Maßnahmen
  • Interdisziplinär zusammenarbeiten
  • Stürze dokumentieren und analysieren

C

Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten Schmerzen

Pflegefachkräfte spielen eine bedeutende Rolle im Rahmen des multiprofessionellen Schmerzmanagements. Ein angemessenes Schmerzmanagement soll dem Entstehen von akuten Schmerzen vorbeugen, sie auf ein erträgliches Maß reduzieren oder beseitigen. Dieser Kurs setzt somit nicht nur den Schwerpunkt auf die Behandlung von akuten Schmerzen, sondern auch auf deren Prävention.

  • Systematische Schmerzeinschätzung
  • Medikamentöse Schmerzbehandlung
  • Schmerzmittelbedingte Nebenwirkungen
  • Nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Schmerzlinderung
  • Information, Anleitung und Schulung

D

Förderung der Harnkontinenz in der Pflege

Die pflegefachliche Herausforderung bei der Förderung der Harnkontinenz besteht darin, festzustellen, inwieweit beim jeweiligen zu Pflegenden und in seiner Umgebung Risikofaktoren, Symptome oder Hinweise für eine mögliche Harninkontinenz vorliegen. In diesem Kurs lernen Sie, im Rahmen der pflegerischen Anamnese Risikofaktoren und Anzeichen für eine Harninkontinenz zu identifizieren und vorzubeugen.

  • Kontinenzsituation erfassen
  • Individuelles Kontinenzprofil beschreiben
  • Betroffene informieren und beraten
  • Geeignete Maßnahmen planen
  • Umsetzung der Maßnahmen koordinieren
  • Zielerreichung bewerten

E

Pflege von Menschen mit chronischen Wunden

Man unterscheidet akute Wunden, wie Operationswunden oder mechanische Verletzungen (Unfall, Stichwunde ...), von chronischen Wunden aufgrund einer Grunderkrankung. Dieser Kurs beschreibt ein Wundmanagement bei chronischen Wunden entsprechend dem dazugehörigen Standard.

  • Chronische Wunden einschätzen
  • Wundbehandlung planen
  • Koordination der Wundbehandlung
  • Betroffene schulen und beraten
  • Wundheilungsverlauf beurteilen

F

Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege

Pflegefachkräfte können und sollen direkt Einfluss auf die Gestaltung der Mahlzeiten nehmen: Menge und Zusammensetzung der Nahrung, Darreichungsform, Verabreichung, Gestaltung der Umgebung. Um dieser Verantwortung dauerhaft gerecht zu werden, bedarf es einer guten Organisation und Reflexion. In diesem Kurs werden im Wesentlichen die Mangelernährung älterer Menschen und deren Prävention thematisiert. 

  • Mangelernährung rechtzeitig erkennen
  • Koordinierung der Akteure
  • Planung und Gestaltung der Nahrungsaufnahme
  • Gestaltung der Mahlzeiten
  • Informieren, beraten und anleiten
  • Überprüfen der durchgeführten Maßnahmen

G

Entlassungsmanagement in der Pflege

Pflegefachkräfte sind entweder als Bezugspflegepersonen auf ihren Stationen oder zentral verantwortlich im Entlassungsmanagement tätig sein. Der Kurs behandelt die Koordination von Abläufen und Berufsgruppen unter Einbezug der Patienten mit ihren Angehörigen. Ohne eine poststationäre Nachsorge wird der/die Betroffene unter Umständen schon bald erneut eingewiesen.

  • Poststationären Unterstützungsbedarf erfassen
  • Entlassung planen und steuern
  • Bedarfsgerecht informieren, beraten und schulen
  • Koordination des Entlassungsprozesses
  • Evaluation von Entlassungsplanung und –bedarf
  • Abschließende Evaluation des Entlassungsprozesses