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Ab dem 1. Januar 2020 wird die Ausbildung für Pflegeberufe grundsätzlich reformiert.

 

Unfallpatienten in Reha-Kliniken, schwerkranke Kinder in Kinderkrankenhäusern oder Langzeitpflege dementer Menschen in Pflegeeinrichtungen, der Berufsalltag in der Pflege kann ganz unterschiedlich aussehen. Bisher wurden Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege separat gelehrt. Das soll sich nun durch die Reform des Pflegeberufegesetzes ändern, die ab 2020 in Kraft tritt. Mit einer generalistischen Pflegeausbildung werden die unterschiedlichen Bereiche zu einer umfassenden Ausbildung zusammengeführt und damit erheblich aufgewertet. Damit sollen vor allem die Pflegeberufe modernisiert werden und sie für Berufseinsteiger attraktiver machen.

Die Modernisierung betrifft auch den Beruf der Altenpfleger und Altenpflegerinnen. 

Generalistisch ausgebildete Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner erhalten automatisch die EU-Anerkennung und haben die Möglichkeit in allen Versorgungsbereichen tätig zu werden.

Für Fragen und Anmeldungen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:

Elis Gjorgieva

E-Mail: info.bielefeld@daa.de

Telefon: 0521 399202-70

Ausbildung / Umschulung Altenpflege

Ausbildung / Umschulung Altenpflege

  • die Ausbildung dauert 3 Jahre (in Vollzeit) oder 3,5 Jahre (in Teilzeit - nur in Herford)
  • sie ermöglicht Ihnen, insbesondere pflegerische und soziale Aufgaben eigenverantwortlich wahrzunehmen

Die theoretische Ausbildung

Sie besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht an der Berufsfachschule. Der Unterricht erfolgt blockweise. In jeder Blockwoche werden 38 Unterrichtsstunden erteilt, zusammen 2.100 Stunden.

Als fächerübergreifende Lernbereiche sind vorgesehen: Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege, Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung, Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen, Altenpflege als Beruf.

Die praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung findet in Einrichtungen der Altenpflege statt.

Sie dauert 2.500 Stunden. Für die praktische Ausbildung schließen Sie einen Ausbildungsvertrag mit einem Heim bzw. einer Sozialstation. Dort arbeiten Sie dienstplanmäßig nach den geltenden Arbeitszeitbestimmungen. Die Einrichtung ermöglicht folgende fachspezifische Einsätze:

  • Sozial-/Diakoniestation (bei ambulanter Pflege: Heim)
  • Krankenhaus bzw. geriatrische Rehabilitationsklinik
  • Gerontopsychiatrie

Abschluss

  • Die Ausbildung endet mit der staatlichen Prüfung; diese führt zur Anerkennung der Berufsbezeichnung „Altenpfleger/in“.
  • Nach der Ausbildung können sie in der stationären, teilstationären, ambulanten und offenen Altenhilfe arbeiten. 

Arbeitsmöglichkeiten und berufliche Weiterentwicklung

Berufliche Einsatzmöglichkeiten sind zahlreich und bleiben auch in Zukunft sehr gefragt. Es gibt sie in:

  • Alten- und Pflegeheimen
  • Ambulanten Pflegediensten (Sozial-/Diakoniestationen)
  • Offenen Einrichtungen (Betreutes Wohnen, Begegnungsstätten)
  • Privatpflege
  • Geriatrischen und Psychiatrischen Kliniken.

Altenarbeit und Altenhilfe in Bielefeld, Gütersloh und Herford

  • Begegnungsstätten
  • Seniorenwohnanlagen (Betreutes Wohnen) mit vielen Wohnungen
  • Wohnstifte
  • Ambulante Pflegedienste
  • Altenpflegeheime mit einer großen Anzahl an Pflegeheimplätzen